SV Großenbrode


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Cheerleading



Cheerleading beim SV Großenbrode



Seit 1996 gibt es auch diese Sportart in Großenbrode, allerdings haben wir 10 Jahre lang Jahr nur getanzt. Wir hatten viele Auftritte, die uns auch viel Spaß gemacht haben. Dann hat Frau Martina Baecker die Leitung nach 10 Jahren an Frau Nicole Krause übergeben. Nochmals ein großes DANKE SCHÖN für die 10 Jahre.

Frau Krause hat im Januar 2007 einen Trainerkurs besucht und bringt dieses jetzt den „neuen“ Seaside Crocodiles Cheerleader bei.

Geschichte des Cheerleading

Cheerleading entstand im 19. Jahrhundert in Amerika bei einem American Football Spiel. Bei diesem Spiel haben sich ein paar Zuschauer bereit erklärt, die anderen Zuschauer anzufeuern. Der Name Cheerleading stammt aus dem englischen aus den Worten „to cheer“ = jubeln, anfeuern und „leader“ = Führer. Und zur Überraschung aller waren es Männer, die diesen „Job“ ab diesen Zeitpunkt gemacht haben. Allerdings belief sich ihre Arbeit nur auf das Rufen von „Schlachtrufen“, die so genannten „Cheers und Chants“.

In Deutschland gibt es Cheerleading seit den 80iger Jahren. Es waren meistens die Spielerfrauen, die sich dazu bereit erklärt hatten, so etwas zu machen.

In der heutigen Zeit hat sich Cheerleading zu einer Sportart aus Akrobatik, Tanz und Bodenturnen entwickelt. Das wird dann mit Musik zu einer kleinen Show verpackt.


Begriffserklärung


Motions

Motions sind bestimmte Armbewegungen, die für Spannung und Stärke der Cheerleader entscheidend sind. Diese finden sich in Cheers, Chants, Stunts und Tänzen wieder.


Chants

Unter einem Chant versteht man einen Sprechgesang mit passender Unterstreichung der Aussagen. Chants können während des gesamten Spiels spontan vom Cheerleader- Team als Anfeuerung eingesetzt werden. Sie werden meistens dreimal wiederholt.


Cheers

Cheers sind, ähnlich wie Chants, Kombination aus Worten und Bewegungen, dauern allerdings länger. Sie werden meistens nur während einer offiziellen Spielunterbrechung, Pausen oder nach dem Spiel dargeboten.


Stunts

Ein Stunt bezeichnet eine „Hebefigur“, die aus mindestens zwei Personen besteht. Die Zahl kann auf bis zu fünf Personen ansteigen. Setzt man mehrere Stunts zu einen größeren Gesamtbild zusammen, bezeichnet man dies als Pyramide.

Die Anzahl der beteiligten Personen ist hier unbegrenzt. Pyramiden können bis zu drei Körperlängen hoch gebaut werden. Die „Säulen“ der Pyramide bzw. des Stunts bilden die „Bases“,die die anderen Personen hochheben. Die oberen Personen heißen „Top“ oder „Flyer“. Sollte die Pyramide mehr als zwei Körperlängen haben, werden die mittleren Personen als „Middle Layer“ bezeichnet.


Basket Toss

Wird ein Flyer hoch in die Luft geworfen und macht dort eine bestimmte Bewegung (vergleichbar mit Jumps), so nennt man dies Basket Toss, oder kurz Basket. Die Bases bzw. Tosser umschließen hierbei ihre Handgelenke so, dass sich eine Art „Korb“ bildet. Der Flyer steigt mit seinen Füßen hinein und wird dann in die Luft geworfen. Dabei kann der Flyer bis zu 5 Meter an Höhe erreichen.


Jumps

Jumps, auf deutsch Sprünge, können in Cheers, aber auch in Tänze eingebaut werden. Sie sollen Freude zum Ausdruck bringen und werden deshalb auch oft ausgeführt, wenn die Mannschaft punktet.


Dance

Dance, auf deutsch Tanz, ist ein wichtiger Bestandteil des Cheerleadings. In vielen Cheerleader-Teams haben sich spezielle Dance-Team gebildet, die sich ausschließlich dem Tanzen widmen.


Tumbling

Unter Tumbling versteht man alle Elemente des Bodenturnens, wie zum Beispiel Handstand, Rad oder Flickflack. Diese können ebenfalls während des gesamten Spieles gezeigt werden. Oft turnen Tumbler während der Rest des Teams tanzt oder Pyramiden bauen.


Props (Requisiten)

Props werden die Hilfsmittel genannt, die die Cheerleader während ihrer Auftritte benutzen können. Am bekanntesten sind die so genannen Pompons, die fälschlicherweise oft als Puschel bezeichnet werden. Auch Fahnen, Schilder, Pappmegaphone und viele andere Hilfsmittel können in einer Cheerleading-Darbietung zu sehen sein.

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